Gemeinsam einen Raum verschönern, Musik machen, verschließbare Schränke für Rucksack und Schlafsack bauen: Mit kompetenten Arbeitserziehern spüren Jugendliche im Schlupfwinkel ihre Stärken und Kreativität. Sie erfahren, dass Arbeit Spaß machen kann, die Tage sinnvoll strukturiert und sogar Ideen für die Zukunftsgestaltung liefert.
Mehr als 300 Stunden engagierten sich im Jahr 2009 zwölf Besucher des Schlupf in den Arbeitsangeboten. Einige von ihnen waren oft mit dabei, andere nur über eine kürzere Zeitspanne. Alle jedoch kooperierten problemlos und waren mit großem Spaß bei der Sache.
2009 konnten fünf der Jugendlichen in die Eingliederungsmaßnahmen des
Jugendarbeitsprojektes vermittelt werden. Hier können sie eine realistische berufliche Perspektive entwickeln, wenn nötig einen Schulabschluss nachholen und in Praktika erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln.